Aufwachen. „Wie kommen wir den jetzt in Club rein?“ Dirk findet den Haupteingang und öffnet uns die, unserer Erscheinung angemessene, Hintertür. Dahinter erwarten uns ein wunderbares Catering und eine nette Cateringcrew.
UND ES GIBT KAROTTEN! JUHU!
Heute bespielen wir einen größeren Laden.
Meine erste Amtshandlung (nach einem Kaffee) besteht in der Installation des crew-eigenen WLANs. Dabei werden keine Mühen und Leitern gescheut.
Nach und nach trifft die lokale Crew ein. Diese sind hoch motiviert, was unsere Aufbauzeit auf ein Minimum beschränkt und die Gesamtsituation extrem entspannt. Erst dadurch werden die essentiellen Naschgänge zum Catering der einzelnen Crewmitglieder ermöglicht.
Was mich betrifft – heute habe ich adäquaten Platz mein persönliches Monitorplatz-Wohnzimmer neben der Bühne zu errichten, wo ich dann auch, mit unwesentlichen Unterbrechungen, auch meinen Tag verbringe.
Nach dem Soundcheck gehe ich meiner produktionsbedingten Tätigkeit als PC & MAC Doktor nach. Kurz vor Einlass werde ich zum, zuletzt behandelten, FoH-Notebook zitiert. Der Rechner weigert sich nachhaltig Verbindung zum System-Controller aufzubauen. Ich freunde mich schon mit meiner Entlassung an und überlege mir in welchem Job ich als nächstes anheuere. Zum Glück ist nur ein Kabel der zugehörigen Anschlussbuchse entfleucht. Gott sei Dank!
Nachdem heute nichts aufregendes passiert ist hier ein paar Wortwechsel der letzten Tage:
(während des Soundchecks)
Mathias: „Wie laut bin ich den auf meinem Monitor?“
Cese: „Was das den für ne Frage?!! Was glaubst du denn?“
(nach der Show)
Cese: „Sorry, das ich bei dem einen Lied vergessen habe dein Vocal-Mic auf dem Monitor anzumachen.“
Anna: „War schon ok. Da sing ich eh nicht viel.“
Jochen: „Aber das war super, da singst du viel lauter. Das macht es einfacher dich draußen lauter zu machen.“
Cese: „Na dann – passt ja alles.“
(während des Soundchecks)
Stefan: „Ich brauche meine Toms lauter.“
Ducky: „Bei mir die Flöte ein bisschen leiser.“
Anna: „Ein bisschen mehr Gitarre.“
Cese: „Ruhig. Einer nach dem anderen, Kinder. Also Stefan?“
Stefan: „Die Toms lauter.“
Cese: „Ok. Mathias?“
Mathias: „Ich hatte meine Kopfhörer nicht drin....“
In Ermangelung weiterer Ereignisse noch ein paar Infos zu unserer aktuellen Crew:
Martin: Ist eigentlich ein potentieller Superstar in Karaoke, Lieddichtung und ein Liederbuch für Pfadfinderlieder.
Jochen: Hasst sein Show-Mixing bei der Crew-Vorstellung während der Show, braucht aber trotzdem länger im Bad als die Mädels der Band.
Cese: Ist eigentlich ein Hase und hört entgegen der allgemeinen Meinung kein Oasis.
Danny: „Ich war nur mit guten Metal-Bands auf Tour.“
Zahl: (Über das Farbfilm Outro) „Im Osten immer noch ein Hit!“
Ruppi: „Ahhh! Die jungen Leute können alle keine Jeanys mehr aufbauen.“
Volker: Behauptet die Golf III Stereoanlagen, auf der Strasse wären lauter gewesen als Jochens Bass-Brett. Prügel von der Tonfraktion?
Jetzt ist aber genug es, bis morgen, cese.