20.3.07. Dies sollte der Tag des großen Ansturms sein. Vorverkaufsrekord. Verkaufsmarathon, Umsätze, Umsätze, Umsätze und wieder neue Aufgaben und einen neuen Namen für den Mercher (Thorsten aka Bert alias Cedric). Quasi ein Tag der Superlative. Megast!!!!!!
Ich meißelte mir also nach dem Wachwerden den Schlaf aus den Augen und zuckelte verpennt mit flauem Magen in die Röhre, um eben diesen mit lecker Kniften und Rost Bull zu bestechen, endlich mit seinem eruptiven Rumoren aufzuhören.
Nach dem Frühstück in der heimeligen Tunnelatmosphäre der Röhre ging es dann an den Merchstand zur Routine-Bestandsaufnahme. Doch an diesem Tage sollte es nicht dabei bleiben. Ich denke, ich verdanke meinem hervorragenden Talent, Souveränität, Belastungsfähigkeit und Fleiß vorgaukeln zu können, daß die Weto-Crew mir immer mehr wichtige, verantwortungsvolle Aufgaben überträgt. Ich durfte zum Beispiel den Lichtassistenten mimen und unter knallharten Befehlen von Tanja diverse Regler am Lichtpult von unten nach oben und wieder zurück schieben. Aus Dank lies sie mich dann die Seiten ihres Kopfes rasieren. Ein Vertrauensbeweis erster Güte. Ich spielte mit meinem Leben. Doch Rost Bull sei Dank blieb der Zitteranfall beim Frisieren aus. Dieser Aufgaben nicht genug, durfte ich an diesem Tage sogar auf Herrn Brunner dem sein allerheiligstem spielen. Seinem Schlagzeug. Ich denke, sein Wunsch den Sound vor der Bühne mal zu hören, war nur ein Vorwand, um endlich mal zu sehen, wie man dieses Instrument richtig bedient.
Der Rest des Tages ist quasi Routine. Futtern (es gab Braten in der Röhre, haha), Einlaß, dufte Show, Unmengen an Verkauf, Abbau und ab in Bus, seine frisch verdiente Merchprovision verzocken. Beim Einschlummern gegen 7:30 Uhr in der Früh klopfte ich mir noch mal auf die Schulter: „Cedric, datt haste heute toll hinjekricht.“ und ratzte beim Nachsinnieren, welchen Namen ich dann morgen vom Thomas bekommen würde, ein…..