Dienstag, 3. April 2007

Mainz bleibt Mainz...wie es singt und lacht









So,
der Offday ist vorbei, war wie immer für manche anstrengender als ein Showtag!
...ein Zahlencode kann für manche Menschen ein unüberwindbares Problem darstellen.

Gerade findet der Soudcheck statt, das finde ich feige.
Der Danny singt komische Sachen und der Rupi sagt er freut sich auf die Dusche, die nacher überschwemmt ist..."ein Verstopfungsgerät"

An dieser Stelle sei die Tanja gegrüßt, die leider nicht mitkommen durfte...Du fehlst uns!

Der Stefan sagt grad SO! Ich weis aber nicht was er damit meint, also ignoriere ich das, nicht das der was von mir will.

Satz des Tages: "In Indien kann man gut Brillien findien" So ist er, der Bassist!
Frage des Tages vom Gittaristen: Bekommt Ihr im Catering eigentlich auch andauernd Stromschläge?

Unser Jochen dreht langsam aber sicher komplett am Rad und blesst alle an.

Es Grüßt der Martin!!!!!!!!!

Montag, 2. April 2007

Frontbericht NO#765679


ein Offday in Mainz

Er erwacht. Nach einigen, noch etwas ungelenken aber durchaus routinierten, Bewegungen hat er sich aus der Koje befreit. Der Abstieg in das Parterre des Busses verläuft glimpflich. Keine nennenswerten Verletzungen. Mit geübtem Griff zaubert er eine Flasche Wasser hinter der Sitzbank hervor. Die Flüssigkeit durchdringt ihn. Die einzelnen Parzellen des Körpers füllen sich mit geringfügigem Widerstand wieder mit Leben. Geschwind ist auch die auf Tour unentbehrliche Packung Butterkeks zur Hand.

Der Bus bewegt sich. Er fährt. Scheinbar immer noch. Die Interpretation dieser Erkenntnis wird auf später verschoben und dafür Volker besucht. Dieser steuert das Fahrzeug mit gewohnter Routine durch das Frankfurter Autobahn-Gewirr.

Nach erfolgreicher Nahrungsaufnahme ist der heutige Stehplatz auch schon erreicht. Er verlässt den Bus. Das weiß-grüne große Gefährt hinter dem Bus wird blitzschnell als der, der Produktion zugehörige LKW identifiziert. Rupi schwingt sich aus der Fahrerkabine und begrüßt ihn. Ein lapidarer, aber nicht gehaltloser Plausch wird begonnen. In dieser Zeit ist auch der Kundschafter aus dem Feindgebiet zurück. Er hat den endgültigen Standort für unser Camp ausfindig gemacht. Die Karawane (äh Kolonne) zieht weiter.

Die Einheimischen begrüßen uns herzlich. Gastgeschenke werden zwischen den Häuptlingen ausgetauscht. Während dieses Ablenkungsmanövers schlüpft er blitzschnell hinter die Feindlichen Linien und verschafft sich Zugang zum örtlichen Netzwerk. Die Wanze wird installiert und sendet. Er beginnt den Rückzug. Das perfekte Timing zahlt sich aus. Noch bevor die Gespräche beendet sind sitzt er hinter dem Bus in Deckung und überprüft die markelose Funktion der eingeschleusten Wanze. Nun kann er sich guten Gewissens wieder auf sein karges Lager legen und den verdienten Mittagsschlaf halten. Die nächsten Stunden wird nichts passieren. Nur kurz wird er dabei durch einen Anruf von der Heimatfront unterbrochen.

Als er wieder erwacht sitzt der Rest der Mannschaft beim gemütlichen Espresso-Trinken. Nachdem die heutige Mission bereits abgeschlossen ist braucht die Truppe Zerstreuung. Diese bietet sich durch die hiesige Infrastruktur. Fitness-Studios, Flüsse, Einkaufszentren, Kinos, der Rummel sowie das nahe gelegene Kino bieten Unterhaltung.

Der Abend dämmert und die Truppe verteilt sich in der Nacht. Er schreibt den Frontbericht und sendet ihn zurück in die Heimat.

Frontbericht NO#765679 gez. cese

...irgendwo in Niederbayern....

Nach einer (endlich mal) langen Fahrt erreichen wir Kelheim. Ne Turnhalle mit allem was dazu gehört:

- Uneingeschränktes Rauchverbot - überall.
- Uneingeschränkter Sportlerduft - überall.
- Ausschließlich Gruppenduschen.

Lassen wir uns nicht einschüchtern. Bald nach dem Frühstück findet sich dann ein kleines Grüppchen vor dem Hinterausgang ein. Wir Rauchen. In unserem Blickfeld befindet sich der Sportplatz. Dort werden die Lokalmeisterschaften ausgetragen. enthusiastische Jugendliche geben das letzte beim sportlichen Wettkampf. Ein wenig fühlen wir uns an die Schule erinnert. Da haben auch immer alle hinter der Turnhalle geraucht. Aber trotz allem Einfühlungsvermögen unsererseits will sich kein wirkliches Zugehörigkeitsgefühl zum beobachteten Szenario einstellen. Also überlegen wir uns ob wir das Spiel stören sollen. Dirk bietet 40,- € wenn ich nackt über Spielfeld renne. Aber darauf will ich mich nicht einlassen. Ich gehe lieber mal aufbauen.

Heute bekommen die Techniker Besuch von Zuhause. Sonst werden ja immer nur die Bandmitglieder beehrt.

Tanja und Niels kommen mit samt Peter aus Landsberg. Da die Halle keine eigene Anlage besitzt und wir auch keine dabei haben bringen die drei das benötigte Material mit.

Nachdem uns nicht trauen gegen die Obrigkeit, welche sich in Form eines griesgrämigen Hallenwarts präsentiert, aufbegehren werden die Aufbauarbeiten immer wieder durch kollektiven Rauchpausen unterbrochen. Gestärkt vom Nikotin werden nach diesen Ruhephasen die Arbeiten umso enthusiastischer fortgeführt.

Wir werden pünktlich fertig und auch der Soundcheck verläuft problemlos.

Wir begeben uns zum nahe gelegenen Italiener um dort unser Abendmahl einzunehmen. Dieses mundet vorzüglich. Aber der gemeine Kellner vergisst Martin, damit ist er bei uns unten durch. Aus Rache belegen wir ihn mit einem Bann. Letztendlich bekommt aber auch Martin sein Essen und wir sind ein wenig besänftigt.

Nach der Show und dem Einladen laufen Martin, Niels, Stefan und ich noch ein bis zwei 400m Runden um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Auch hierbei werden wieder Wetten von Dirk gesetzt.

Wehmütig verabschieden wir uns von Tanja und Niels und begeben uns in den Nighliner.

Morgen ist Offday in Mainz, bis dann, cese.

unser tagesablauf in kelheim



Vom Aufbau zum Abbau ...



Wohin schlängelt sich nur die Traversenschlange?



Richtig! Richtung Ausgang.

Was Man NIE über den Tagesablauf einer Schandmaulshow wissen wollte


Aufwachen. „Wie kommen wir den jetzt in Club rein?“ Dirk findet den Haupteingang und öffnet uns die, unserer Erscheinung angemessene, Hintertür. Dahinter erwarten uns ein wunderbares Catering und eine nette Cateringcrew.

UND ES GIBT KAROTTEN! JUHU!

Heute bespielen wir einen größeren Laden.

Meine erste Amtshandlung (nach einem Kaffee) besteht in der Installation des crew-eigenen WLANs. Dabei werden keine Mühen und Leitern gescheut.

Nach und nach trifft die lokale Crew ein. Diese sind hoch motiviert, was unsere Aufbauzeit auf ein Minimum beschränkt und die Gesamtsituation extrem entspannt. Erst dadurch werden die essentiellen Naschgänge zum Catering der einzelnen Crewmitglieder ermöglicht.

Was mich betrifft – heute habe ich adäquaten Platz mein persönliches Monitorplatz-Wohnzimmer neben der Bühne zu errichten, wo ich dann auch, mit unwesentlichen Unterbrechungen, auch meinen Tag verbringe.

Nach dem Soundcheck gehe ich meiner produktionsbedingten Tätigkeit als PC & MAC Doktor nach. Kurz vor Einlass werde ich zum, zuletzt behandelten, FoH-Notebook zitiert. Der Rechner weigert sich nachhaltig Verbindung zum System-Controller aufzubauen. Ich freunde mich schon mit meiner Entlassung an und überlege mir in welchem Job ich als nächstes anheuere. Zum Glück ist nur ein Kabel der zugehörigen Anschlussbuchse entfleucht. Gott sei Dank!

Nachdem heute nichts aufregendes passiert ist hier ein paar Wortwechsel der letzten Tage:

(während des Soundchecks)
Mathias: „Wie laut bin ich den auf meinem Monitor?“
Cese: „Was das den für ne Frage?!! Was glaubst du denn?“

(nach der Show)
Cese: „Sorry, das ich bei dem einen Lied vergessen habe dein Vocal-Mic auf dem Monitor anzumachen.“
Anna: „War schon ok. Da sing ich eh nicht viel.“
Jochen: „Aber das war super, da singst du viel lauter. Das macht es einfacher dich draußen lauter zu machen.“
Cese: „Na dann – passt ja alles.“

(während des Soundchecks)
Stefan: „Ich brauche meine Toms lauter.“
Ducky: „Bei mir die Flöte ein bisschen leiser.“
Anna: „Ein bisschen mehr Gitarre.“
Cese: „Ruhig. Einer nach dem anderen, Kinder. Also Stefan?“
Stefan: „Die Toms lauter.“
Cese: „Ok. Mathias?“
Mathias: „Ich hatte meine Kopfhörer nicht drin....“

In Ermangelung weiterer Ereignisse noch ein paar Infos zu unserer aktuellen Crew:

Martin: Ist eigentlich ein potentieller Superstar in Karaoke, Lieddichtung und ein Liederbuch für Pfadfinderlieder.

Jochen: Hasst sein Show-Mixing bei der Crew-Vorstellung während der Show, braucht aber trotzdem länger im Bad als die Mädels der Band.

Cese: Ist eigentlich ein Hase und hört entgegen der allgemeinen Meinung kein Oasis.

Danny: „Ich war nur mit guten Metal-Bands auf Tour.“

Zahl: (Über das Farbfilm Outro) „Im Osten immer noch ein Hit!“

Ruppi: „Ahhh! Die jungen Leute können alle keine Jeanys mehr aufbauen.“

Volker: Behauptet die Golf III Stereoanlagen, auf der Strasse wären lauter gewesen als Jochens Bass-Brett. Prügel von der Tonfraktion?

Jetzt ist aber genug es, bis morgen, cese.