Dienstag, 25. September 2007

Sinnlos schreibt man klein!


...gut hätte ich im letzten Blog ja auch verbessern können...mach ich aber nicht! Warum? Weil ich mir die Freiheit rausnehme!

Jetzt waren wir also in Heidelberg. Toll! Wo ist der Haken? Richtig, das Bundesland bzw. deren Supergesetze. In Baden Württemberg gilt nämlich ein Rauchverbot in Clubs und so. Voll Geil! Total super! Im Forum unserer lustigen Kapelle hat jemand (ein Nichtraucher) geschrieben das er das doof findet weil man jetzt den Schweiß des Publikums besser riechen kann, welch wahre Worte. (Auf so ne Idee bin ja noch nichtmal ich gekommen, Respekt!)
Irgendwie hatte ich mich ja gestern über das letzte Open Air gefreut, heute hab ich aber dann schon wieder bereut. Als Crew ist man halt immer ein wenig im Zwiespalt….

Heute stand also ein Benefizfestival auf dem Programm! Während ich das jetzt schreib lach ich mich schon wieder halb tot, hatte das doch den dümmsten Namen den ich jemals gehört hab: MUSIK HEILT. Das ist so wahnsinnig, ich fall gleich um.
Ich kenn ja wirklich viele, nein sehr viele Menschen die in der Musikbranche unterwegs sind, geheilt ist da aber überhaupt keiner. Dieser Theorie nach müsste ja jeder Musiker auf der Welt voll geheilt sein. hahahahahhahahahahahahahahah…. Wahnsinn sind wir alle heil unterwegs. Unfassbar! Ich probier das auch grad aus und hämmere im Takt auf dem Schreibtisch rum und sing dabei: Die Heilung naht! Die Heilung naht! Bei der nächsten Erkältung heile ich mich mal mit Blockflöte. Ich hab gehört das Glockenspiel ganz gut gegen Fußpilz ist…
Wer war denn hier der Namenspatron? Respekt und vielen Dank, ich hab mich selten so amüsiert….
Naja, ich hab mich ja wieder eingekriegt und erzähl mal weiter: Die Halle 02 (NUUUL ZWEI) ist niedrig, klein und ich sag mal gar nicht mal so sauber, jetzt hat uns plötzlich die Clubwelt wieder. Es sollte jedenfalls sehr eng und kuschelig werden.(Hier sind wir wieder beim Schweißproblem). Die Freunde von der Instanz sind auch wieder da und noch jemand. 3 Bands auf 40 Quadratmetern Bühne ist schon echt eng.
Auch beim Abendessen war man dann plötzlich wieder auf Clubniveau….hier bin ich Mensch, hier will ich sein.
Was solls, war ja für nen guten Zweck, der hier sicher besser zur Geltung kam als wenn sich der Bono auf ne 100000 Quadratmeter Bühne stellt und von der großen weiten Welt brabbelt… So gesehen war das Ganze dann doch wieder ein Erfolg.

Das sollte es also gewesen sein: Unser Jahr 2007 mit der Band SCHANDMAUL.

Danke für die Aufmerksamkeit, wir lesen uns, Martin

Hanau liegt in Hessen!



Wisst Ihr eigentlich worüber ich mich immer am meisten freue? Viele werden jetzt auf viele Lampen, gutes Catering, nette Menschen oder so tippen…falsch! Ich freu mich immer über diese Sinnlosen Blogüberschriften die ich da so hinschreib. Rock´n´Roll macht ja schon irgendwie stumpf, Dudelsack umsomehr!
Ehrlich gesagt weis ich auch nicht warum wir alle immer auf dem Dudelsack rumhacken, haben wir mit der Birgit ja noch glück… die trötet uns ja nicht den ganzen Tag zu. Mag daran liegen das sie das ähm… Instrument hüstel wirklich spielen kann…

Diesmal dachte die Busfirma wohl das wir jetzt alle auf einen Schlag vollkommen schwul geworden sind und gab uns einen Rosa- Fliederfarbenen Bus. 2007 war bisher definitiv das Jahr der Busse. Wenigstens hat uns der Flo gefahren, da herrscht ja schon großes Vertrauen.

Leider konnte der Cese an diesem Abschlusswochenende nicht dabei sein. Als seine Vertretung war dann Elmar an Bord. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal für den spontanen und hervorragenden Einsatz!

Hanau staubt auch ein wenig viel…mussten wir feststellen. Egal, war mit dieser Truppe ja auch das letzte Open Air in diesem Jahr, meiner bescheidenen Meinung nach war auch das schon viel zu kalt.
Auch über unsere Merchmaus Moni habe ich heute mal wieder was gelernt: In Wirklichkeit ist die eine Hexe (zugegebenermaßen eine sehr süße). Jedenfalls hat sie sich in Ihrem Hexenhäuschen sehr wohlgefühlt. Vielleicht liegt da eine große Zukunft im Weihnachtsmarktgeschäft vor ihr…wer weis das schon?

Irgendwann war der Tag dann auch vorbei und wir machten uns auf den Weg nach…….. Heidelberg! War jetzt nicht ganz so weit.

Bis gleich, Martin

Voll verpennt...


Geislingen an der Steige ist ja jetzt schon was länger her, da gibts auch nicht so viel zu erzählen. Wo fang ich an? ...ich weis nur wann ich aufhöre: jetzt. Tut mir leid das mir hier nichts dazu einfällt, war aber auch irgendwie traurig das Ganze...

Bis gleich und dann wieder etwas ausführlicher, Martin

Mittwoch, 29. August 2007

Sonntag ist ein dunkler Tag…



Zumindest an diesem in Trier. Wir waren also Headliner eines Dark dings Festival. Wir haben uns auch echt bemüht immer böse zu schauen, vergebens muß ich zugeben, denn ohne lächeln hält mans dann doch nicht aus… Heute war folgendes Lineup: Instanz - Anne Klark – ASP- Wir, unterschiedlicher geht’s dann wohl kaum, war halt kreativbooking…
Die Location war eine Gladiatorenarena, uralt und wirklich ein schöner Rahmen für Veranstaltungen.
Veranstaltungen sind jetzt ein gutes Stichwort, auf das ich mal näher eingehen muß und will:
Das Amphitheater Trier wurde im Jahre 100 nach Onkel Jesus von den Römern errichtet. Aus welchem Grund? Richtig, um Veranstaltungen durchzuführen. Also eine Veranstaltungsstätte die genau 1907 Jahre alt ist und bespielt wird. Nun ist es aber so, das einige Anwohner der Meinung sind, das man auf sie (in ihren Augen die Krone der Schöpfung) besondere Rücksicht nehmen muß. Diese Individuen wären wohl früher die Haupattraktion innerhalb der Arena gewesen, wenn sie von wilden Tieren ******* worden wären. In unserer schönen neuen Welt gibt es dafür ja die Polizei, die sich ja auch um jeden Blödsinn kümmern muß.(manchmal tun die mir ja auch leid) Im Endeffekt kostete uns die Anwohneraktion 2 Songs, den Anwohnern hoffentlich durch den selbst verschafften Stress und die Elektrosmogbelastung beim anrufen der Polizei 2 Jahre…

Der Change Over war mit völlig unrealistischen 20 Minuten angesetzt, was wir sogar geschafft hätten, wäre da nicht der lokale Dimmerpraktikant gewesen, der irgendwie den Überblick verloren hat… kann bei gerademal 60 Dimmerkanälen schon mal passieren.

Jedenfalls spielten wir unsere verkürzte (dank der Anwohner) Show dann noch ohne Floorlights (dank dem Dimmermann). Die Stimmung war dennoch gut, also vergessen wir das und behalten unsere positiven Erinnerungen.

Nach der Show verführte die unermüdliche Instanz… (zumindest die die noch da waren, der Rest braucht sich ja nicht zu verabschieden) unsere Musikanten wieder zum Feiern. Irgendwann war es dann auch an der Zeit die Rückreise anzutreten. Wir betraten unseren Bus (liebevoll assisauna genannt) und fuhren los.

Bis bald, Euer Martin

Warum Wir?




Beide Worte der Überschrift beginnen mit einem W, so auch der Ort der heutigen Veranstaltung: Wuppertal. Waldbühne. Viermal W, der Engländer würde DoubleU sagen.

Wuppertal Waldbühne, Dudelsackterror. Neben Schandmaul und der Instanz fanden sich heute noch Schelmisch und Salat Mortio auf dem mittelalterlichem Schlachtfeld ein.
Alea iakta est… der Typ hat um 10 Minuten als Opener überzogen… so macht man sich Freunde.

Unsere Fahrer hatten es heute gut, sie durften weit abseits parken, und wurden so von manch extrem schrägen Tönen und Typen verschont. Der Freddy hatte es dagegen weniger gut… marathonverkaufing war angesagt, aber wie heißt es doch so schön: Freie Berufswahl!

Wir verbrachten den Tag damit die Show vorzubereiten und Hajö (unserem Tourmanager) zu ärgern… Der wiederum verbrachte den Tag damit, uns Geschichten von, über und überhaupt alles von der Rheinkultur zu erzählen. Diese Veranstaltung ist in Bonn (das sag ich Wertungsfrei). Andy verbrachte den Tag in seiner Welt: Die Schaukeln habens ihm angetan und so rauchte er sich schaukelnderweise durch den Tag. Schon von weitem konnten wir seine Gedanken lesen: 010010010001001100100100. Also ich mag den Andy.

Gegen nachmittags kam dann der Dirk. Leider ohne Moni, dann wären wir ja fast komplett gewesen…

Die Show beginnt, das ganze Amphitheater schwingt…. Abbau,laden schnell weg war die Devise… doch die Rechnung ohne die Instanz und Schelmisch gemacht:

Erstere verführten unsere Musikanten zu einer Feier, zweitere hatten plötzlich einen Feind, den sie bekämpften: Thomas´Akkustikgitarre! Die war wohl so unberechenbar und gefährlich, das man sich dazu entschloss, sie ohne Rückfragen zu überfahren. Schelmisch gewannen diese Auseinandersetzung ohne Mühe, wiegt ja der Sprinter schon ohne Zuladung mehr als das das eine Gitarre aushalten kann. Liebe Leser, dies sollte euch eine Lehre sein: Mittelalter in Überdosis macht unberechenbar, aggressiv und arm. Der liebe Reiner möchte mir verzeihen…bitte.

Bis morgen in Trier, Martin