Sonntag, 13. April 2008

Frittieren ist Krieg!


...Das könnte man jedenfalls meinen wenn ich mir die Gastronomielandschaft in den Benelux Staaten so ansehe. Manche Klischees haben halt doch Wahrheitsgehalt. Nun, ja... wir haben also den ersten Block unserer neuen Tour beendet, wir sind 1905 km vorbei an geschätzten 120000 Frittenbuden gefahren um den grossen Testlauf des neuen Programms zu bewerkstelligen. Ganzschön viel Aufwand für die 2 Shows werden manche Leser nun denken, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Dennoch waren diese Shows jeden Kilometer, jedes Labberbrötchen und all die Tütenpackwurst wert, vor allem für die Band und die Tontechnik. Dirk und ich waren, sagen wir mal vorsichtig, etwas unterfordert. Das lag einerseits daran, dass ich irgendwie kaum Licht zu bedienen hatte und Dirk nichtmal ein Büro.
Auffällig ist, dass in den Niederlanden und in Belgien wohl davon ausgegangen wird das Schandmaul eine DeathKillDestroyFuckAndBangYourHead Metal Band ist, jedenfalls waren die DJ´s dementsprechend orientiert. Deshalb war ich persönlich immer froh zurück in der Ruhe des Busses zu sein.
Wie geht’s nun weiter? Ich werde die nächsten Tage das sogenannte Pre-Programming für die Tour machen (Licht Programmieren), der Rest der Lichtabteilung baut sich Kabelbäume (Tanja +Rupi), Jochen und Andy packen sich das Tonmaterial zusammen, Der Cateringandy beendet die Tour mit Scooter um uns danach lecker zu bekochen, Dirk und Freddy wohnen in einem Hotel in München und ich hoffe diese Stadt wird Ihnen gefallen. Hanna kenn ich noch nicht, Ihr auch nicht, aber ich werde sie dazu zwingen sich hier vorzustellen. Das fahrende Gewerk macht die Vorgeschriebene Pause (Peter, Jürgen, Flo, John) und die Band wartet gespannt auf die Chartplatzierung. Ich denke der Schlagzeuger versorgt auch seine Fische... er hat nämlich ein grosses Aquarium. (Vorsicht Insiderinfo!)
Ich schreibe diese Zahlen gerade auf meiner Couch zuhause, ehrlich gesagt ist das schon wieder etwas komisch so alleine, ich gewöhne mich dann doch immer sehr schnell an alll die unterschiedlichen Menschen in dieser Band. Ihr müsst wissen, es ist ein wahres Wunder das das immer so gut funktioniert, denn unterschiedlicher könnten alle in der Reisegruppe gar nicht sein. Vielleicht ist aber gerade dieser Umstand der Schlüssel zum Erfolg. In den nächsten Tagen versuche ich Euch mal die einzelnen Crewmitglieder vorzustellen, und erwarte auch den ein oder anderen Tagebucheintrag anderer Crewmitglieder. Interessiert mich ja selbst wie eine Tour etwa aus Sicht eines Kochs aussieht.
Einen lieben Gruß sndet Euch der Martin